Quartärgeologie

Tamala1

Die Quartärgeologie befasst sich mit dem jüngsten Zeitabschnitt der Erdgeschichte. Quartäre Archive, wie Sedimente, Tropfsteine oder Korallen, dienen der Rekonstruktion von Oberflächenprozessen und Klimabedingungen der letzten 2.58 Mio. Jahre und liefern wichtige Beiträge zum Verständnis von Prozessen, welche auch auf grösseren Zeitskalen stattfinden.

Die neue Forschungsgruppe von Prof. Dominik Fleitmann befindet sich derzeit im Aufbau. Sie nimmt ihre Arbeit an der Universität Basel per 1.Mai 2019 auf.

Exogene Geologie und Sedimentologie

Isla Mocha 2

Die Arbeitsgruppe von PD Dr. Michaela Spiske beschäftigt sich mit Erosions-, Transport- und Ablagerungsprozessen, sowohl auf kurzen (Stunden bis Tage), als auch auf langen Zeitskalen (ka bis Ma). Der Hauptfokus liegt dabei auf Naturgefahren, v.a. Tsunamis und Stürmen/Hurrikans, welche einen Naturraum innerhalb kürzester Zeit signifikant verändern oder gar zerstören können. Die Grundlagenforschung dient dem besseren Verständnis hydrodynamischer Prozesse und der Unterscheidung von Tsunami und Stürmen in der geologischen Überlieferung (on- und offshore). Anhand von Sedimentarchiven können Wiederkehrintervalle ermittelt und die Intensität der jeweiligen Ereignisse modelliert werden. Die Daten dienen der Quantifizierung wie häufig und wie stark Überflutungsereignisse in der Vergangenheit waren und helfen das Risiko einer Küstenregion zu ermitteln.

Mineralogie und Petrologie

Die Arbeitsgruppe von Prof. Leander Franz beschäftigt sich mit der Entstehung und den Eigenschaften von Mineralen und Gesteinen. Hierbei wird besonderes Augenmerk auf die physikalischen und chemischen Bildungsbedingungen der vorwiegend anorganischen Stoffe in der Erde gelegt. Vornehmlich werden die Minerale und auch fluide Phasen metamorpher Gesteine mittels Polarisationsmikroskopie und mikrochemischer Analytik untersucht. Ziel dieser Forschung ist die Rekonstruktion von Druck-Temperatur-Zeit- (PT-t-) Pfaden dieser Gesteine mit Hilfe von thermodynamischen Computerprogrammen. Weiterhin sind auch magmatische Gesteine und ihre Bildung Ziel von petrologischen und geochronologischen Untersuchungen. Als Basis hierzu dienen eingehende Feldstudien, was die Studierenden im Rahmen von Geländeübungen und Kartierkursen erlernen.   

Angewandte u. Umweltgeologie AUG

AUG-Foto

Bei zunehmend dichter genutzten Lebensräumen werden fundierte Kenntnisse der oberflächennahen geologischen und hydrogeologischen Prozesse immer wichtiger. Konkurrenzierende Nutzungsinteressen sind ebenfalls eine Herausforderung. Die Arbeitsgruppe Angewandte und Umweltgeologie stellt sich als Kompetenzzentrum für Urbane Geologie diesen Aufgaben. Durch Forschung erarbeitet sie umfassendes Wissen und anwendungsorientierte Grundlagen in Geologie, Hydrogeologie und Geotechnik für die Nordwestschweiz und das angrenzende Ausland. Beides wird durch Lehre und Beratung an Studierende, Kantons- und Bundesfachstellen sowie Praktikern weitervermittelt. Durch Vernetzung mit Fachstellen und Hochschulen entstehen Synergien für die Umsetzung neuer Erkenntnisse in die Praxis.







Quartärgeologie

Departement Umweltwissenschaften
Universität Basel
Sekretariat
Bernoullistrasse 32
CH-4056 Basel

Tel. +41 61 207 35 91

eleniana.petitjean-at-unibas.ch

 

How to find us

Anreise mit dem Zug:
Basel hat zwei Bahnhöfe: 
Basel SBB / Bâle SNCF (Züge aus der Schweiz, Frankreich u. internationale Linien) oder 
Basel Badischer Bahnhof (Züge aus Deutschland).

 Die Buslinie Nr. 30 verbindet die beiden Bahnhöfe. Bei der Haltestelle Bernoullianum aussteigen, Fahrt ca. 5-7 Min.


Anreise mit dem Flugzeug:
Die Buslinie Nr. 50 verbindet den Schweizer Bahnhof SBB mit dem Flughafen (EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg). Am Bahnhof bitte in den Bus Nr. 30 umsteigen.