Master - Das Studium

An den Bachelor schliesst sich ein Master-Studium, welches drei Semester dauert und mit einem Master of Science (M.Sc.) abgeschlossen wird. Nach dem Abschluss des Masters ist ein Doktorat möglich, welches ca. drei Jahre dauert und mit einem PhD abgeschlossen wird.

Berufsfelder
Studenten der Umweltgeowissenschaften eröffnet sich ein breites Spektrum an Berufsmöglichkeiten. Durch die Wahl des Hauptfaches und die Belegung der Nebenfächer können die Studierenden ihre zukünftige Berufsrichtung beeinflussen.

Umweltgeowissenschaftler arbeiten heute in der Stadt-, Regional- und Umweltplanung. Sie sind Spezialisten für Datenanalysen, Beurteilungen von Prozessen der Klimaänderungen wie beispielsweise Kohlenstoffkreislauf, organische Bodensubstanz, Änderung der Erdoberflächenbedeckung und andere.

Hinweis: Überzählige Kreditpunkte anrechnen lassen
Bitte beachten Sie, dass Sie sich überzählige Kreditpunkte aus dem Bachelorstudium für den Master anrechnen lassen können. Bitte wenden Sie sich schriftlich vor der Ausstellung des BSc-Zeugnisses ans Prüfungssekretariat mit einer Liste der entsprechenden Lehrveranstaltungen. Nachträgliche Korrekturen sind nicht möglich!


Masterarbeiten

Masterarbeiten Umweltgeowissenschaften sind in den aktuellen Projekten der Forschungsgruppe möglich. Dabei wird das genaue Thema mit dem jeweiligen InteressentInnen abgesprochen und richtet sich nach deren Fähigkeiten und Interessen. Grundsätzlich ist es auch möglich, dass InteressentInnen für eine Masterarbeit eigene Projektvorschläge machen, insbesondere auch in Zusammenarbeit mit anderen Forschungsinstitutionen. In diesem Fall bitten wir um eine frühzeitig Absprache sowohl mit den potentiellen BetreuerInnen Umweltgeowissenschaften wie auch bei den externen Institutionen.

  • Göldi, B., Ice-nucleating particles concentration in snow at two different ground levels. 2018
  • Schweigler, R., Einfluss des Klimawandels auf die Aufnahme von elementarem Quecksilber durch Waldkiefern. 2018
  • Pfister, S., Influence of climate change on the mobility of antimony and arsenic in soils. 2018 (MSD)
  • Riedi, J., Identifikation der dominanten Eintragspfade von Pflanzenschutzmitteln ins Gewässer durch Kombination verschiedener Datenquellen. Masterarbeit an der Universität Basel, 2019: p.1-62.
  • Weber, L., Untersuchung von Eiskeimen in Laub und Grashalmen arktischer Pflanzen. Masterarbeit an der Universität Basel, 2018: p.1-72.
  • Maschek, L. Fertilizers made from recycled sewage sludge – testing pyrochars for plant available phosphorus and potassium. Masterarbeit an der Universität Basel, 2018: p.1-58.
  • Roser, M., Green waste recycling fertilizer for agricultural sustainability. Masterarbeit an der Universität Basel, 2018: p.1-91.
  • Ruchat, L., Nitrogen and Phosphorus dynamics in wheat crop. A comparison in organic and conventional farming systems management in Madhya Pradesh, India. Masterarbeit an der Universität Basel, 2018: p.1-81.
  • Staubli, A., The fate of maize root derived carbon in soil in seven different fertilization treatments in Switzerland. Masterarbeit an der Universität Basel, 2017: p.1-84.
  • Larsen, J.A., Modelling of snow gliding and its effects on soil erosion in alpine grasslands. Masterarbeit an der Universität Basel, 2016: p.1-55.
  • Heubeck, C., Nutrient- and water-use efficiency of agricultural partices in West Africa. Masterarbeit an der Universität Basel, 2016: p.1-106.
  • Friedrich, A.S., Algen- und Daphnientoximeter in einem Trinkwasserfrühwarnsystem - Vergleich der Sensitivität zweier Biomonitore. Masterarbeit an der Universität Basel, 2016: p. 1-98.
  • Jeyachchandren, S., Influence of weather conditions on ice nuclei in the lower 3 km of the atmosphere. Masterarbeit an der Universität Basel, 2016: p. 1-72.
  • Seitz, B., Kompostdüngung in der Schweizer Landwirtschaft. Masterarbeit an der Universität Basel, 2015: p. 1-113.
  • Baudinot, C., Die Charkterisierung von biologischen Eiskeimen auf der hochalpinen Forschungsstation Jungfraujoch. Masterarbeit an der Universität Basel, 2015: p. 1-70.
  • De Bortoli, S., Häufigkeit und Zusammensetzung biologischer Eiskeime im Niederschlag von Basel. Masterarbeit an der Universität Basel, 2015: p. 1-95.
  • Buol, A., Greenhouse gas fluxes during winter wheat cropping as influenced by different farming systems. Masterarbeit an der Universität Basel, 2014: p. 1-80.
  • Huber, L., Phosphor in Pflanzenkläranlagen - Konzentrationen und Bindungsformen. Masterarbeit an der Universität Basel, 2014: p. 1-82.
  • Tresch, S., Influence of the slope steepness on soil erosion modelling measured with rainfall simulations in the Urseren Valley. Masterarbeit an der Universität Basel, 2014: p. 1-132.
  • Schomburg, A., Kohlenstoffrespirationsraten aus degradierten und drainierten Moorgebieten in Fennoskandia. Masterarbeit an der Universität Basel, 2014: p. 1-74.
  • Mössinger, E., Zustand und Eigenschaften von Torfböden der Schweiz. Masterarbeit an der Universität Basel, 2014: p. 1-127.
  • Bircher, P., Berechnung des RUSLE-Topopgraphiefaktors (LS) und des potentiellen Erosionsrisikos für die Schweiz basierend auf hochaufgelöstem Höhenmodell. Masterarbeit an der Universität Basel, 2014: p. 1-97.
  • Bissig, N., Bestimmung der Bodenerosion mit Hilfe von wiederholten 137Cs Messungen im Urserental. Masterarbeit an der Universität Basel, 2013: p. 1-60.
  • Moradpour, E. and S. Mayer, Accumulation of C, N, P and selected heavy metals in constructed wetlands for wastewater treatment in Rheinland-Pfalz and Saarland, Germany. Masterarbeit an der Universität Basel, 2013: p. 1-95.
  • Schroeder, L., Der Beitrag kleinflächiger Feuchtgebiete (Hangmoore) auf die Abflussdynamik im Quellgebiet - am Beispiel des subalpinen Nordhangs (Urserental). Masterarbeit an der Universität Basel, 2012: p. 1-164.
  • Osterwalder, S., Elemental mercury evasion from a boreal mire. Masterarbeit an der Universität Basel, 2012: p. 1-89.
  • Bader, C., Kohlenstoffverluste landwirtschaftlich genutzter Niedermoorböden in Brandenburg. masterarbeit an der Universität Basel, 2012: p. 1-77.
  • Kreuzer, S., Abbau und Verbleib von Mais in reduziert bearbeiteten und gepflügten Böden in Frick. Masterarbeit an der Universität Basel, 2012: p. 90.
  • Brun, B., Stabile Kohlenstoffisotope als Indikator für Bodenerosion. Masterarbeit an der Universität Basel, 2012: p. 1-64.
  • Radke, N.K., Land-use dynamics of small-scale farmers and resulting plant biomass carbon stock change: Case studies from the Transamazon Highway in the Brazilian Amazon. Masterarbeit an der Universität Basel, 2013: p. 1-79.
  • Baschong, C., Constructed Wetlands and Wastewater Design Bases in Rural Moldova: First Steps into Unknown Teritory. Masterarbeit an der Universität Basel, 2012. Band 1: p. 1-89.
  • Bauer, C., Einfluss von Nutzungsumstellungen auf die Bodenerosion von schweizerischen Schafalpen. Masterarbeit an der Universität Basel, 2013: p. 1-137.
  • Osterwald, S., Elemental mercury evasion from a boreal mire. Effects of sulphur and nitrogen depositon and temperature on mercury exchange flux between soil and air. Masterarbeit an der Universität Basel, 2012: p. 1-89.
  • Juretzko, G., Quantifizierung der Bodenerosion mit 137Cs und USLE in einem alpinen Hochtal (Val Piora, CH). Masterarbeit an der Universität Basel, 2011: p. 1-152.
  • Büschlen, A. and J. Ott, Mineralisierungs- und Denitrifikationsprozesse in den unterschiedlichen Lavasand-Filterbeeten der Pflanzenkläranlage Riesweiler (D). Masterarbeit an der Universität Basel, 2011: p. 1-120.
  • Gysel, A., GIS-gestützte Modellierung der Kohlenstoffkonzentration, der Korngrössen und des Bodentyps mit multipler Regression, Ordinary Kriging und Random Forest in einem alpinen Tal (Urserental, Schweiz). Masterarbeit an der Universität Basel, 2010: p. 1-130.
  • Beyn, F., Untersuchung der Stickstoffflüsse eines Hochmoores im Säulenversuch: Einfluss von Niederschlagsreduzierung und Düngung. Masterarbeit an der Universität Basel, 2010: p. 1-86.
  • Sendelov, M., Reinigungsleistung von Lavasand-Bodenfiltern in der Pka Riesweiler (D). Masterarbeit an der Universität Basel, 2010: p. 1-86.
  • Probst, B., Verlagerung von mineralischen Bestandteilen zur Messung von Bodenerosion im Urserental. Masterarbeit an der Universität Basel, 2010: p. 1-81.
  • Schürmann, R., Bestimmung regionaler Quellstärken von CH4, N2O, SF6 und Hg in Kontinentaleuropa über Massenbilanz mit 222Rn. Masterarbeit an der Universität Basel, 2009: p. 1-60.
  • Schibig, M., Bau und Entwicklung einer Anlage zur gleichzeitigen Messung der Gesamtdenitrifikation mehrerer Proben mittels Acetylen-Inhibierung. Masterarbeit an der Universität Basel, 2009.
  • Labhart, C., Bodenrespiration entlang eines Höhengradienten im Wallis. Masterarbeit an der Universität Basel, 2009: p. 1-79.
  • Simovic Rota, J., Development of a method for stable isotope analysis of dissolved organic carbon. Masterarbeit an der Universität Basel, 2009: p. 1-40.
  • Martin, C., How alpine plant diversity affects surface soil erosion. Masterarbeit an der Universität Basel, 2008.
  • Perret, J.-L., Bestimmung des Bodenwassergehaltes und der maximalen Bodenwassersättigung aus Messdaten der terrestrischen γ-Ortsdosisleistung. Masterarbeit an der Universität Basel, 2008: p. 1-74.
  • Müller, M., Umsatz gelösten organischen Kohlenstoffs aus 13C-markierter Streu in alpinen Böden des Davoser Stillbergs. Masterarbeit an der Universität Basel, 2008: p. 1-93.
  • Schindler, Y., Quantifizierung von Wassererosion in montanen bis subalpinen Lagen mit Regensimulator. Masterarbeit an der Universität Basel, 2008: p. 1-106.
  • Arnold, D.M., Reduzierung der klimarelevanten Lachgasemissionen durch verzögerte Düngung nch dem Schnitt. Masterarbeit an der Universität Basel, 2007: p. 1-96.
  • Merz, A., Einfluss der Vegetation auf Oberflächenabfluss und Sedimentaustrag in subalpinen Weideflächen des Urserentals. Masterarbeit an der Universität Basel, 2007: p. 1-92.

Masterprüfung

Die Masterprüfungen bestehen aus zwei mündlichen Prüfungen mit unterschiedlichen Prüfenden. Die Dauer der Prüfung im Vertiefungsmodul beträgt 45 Minuten, diejenige im fachinternen Wahlbereich 30 Minuten.
Die prüfenden Personen (habilitiert oder gleichwertig qualifiziert) sind frei wählbar unter den von der Unterrichtskommission zugelassenen Prüfern. Die Kandidatin bzw. der Kandidat soll die prüfenden Personen frühzeitig (ca. 3 Monate vor dem gewünschten Prüfungstermin kontaktieren, um die Prüfungsformalitäten inklusive
Beisitz) abzuklären. Eine persönliche Anmeldung spätestens 3 Wochen vor dem Prüfungstermin hat im Studiengangsekretariat Geowissenschaften zu erfolgen.
Die Inhalte der Prüfungen gehen über den Stoff einzelner Lehrveranstaltungen hinaus und sollen einen fachübergreifenden Überblick dokumentieren.

Themen Masterprüfung Umweltgeowissenschaften, Prüferin C. Alewell

Die Prüferin C. Alewell stellt den Studenten eine Liste möglicher Masterprüfungsthemen zur Verfügung. Für die Prüfung im Hauptmodul/ Modul Umweltgeowissenschaften mit 45 min werden mindestens 3 Themenblöcke, im Individuellen Modul/ Vertiefungsfach mit 30 min mindestens 2 Themenblöcke geprüft.